Leipziger Buchmesse 2016 – Freitag, 18.03.2016 – Tag 2

Frisch ausgeruht nach der langen Anreise und dem ersten Messetag, ließen wir es am zweiten Tag auf der Leipziger Buchmesse langsam angehen. Vor meinem ersten Termin, führte mich mein Weg zum Stand von Randomhouse Verlag. Ich hoffte, Bernhard Hennen hier anzutreffen. Bisher hatte ich jedes Jahr das Glück, ihn direkt am Stand zu erwischen und einige Worte mit ihm wechseln zu können.

So war auch dieses Jahr das Glück mir hold. Bernhard Hennen war da und nahm sich auch kurz für uns Zeit. Neben einem kurzen Smaltalk durfte er auch wieder signieren. Bei der Auflösung der Bibliothek meines verstorbenen Vaters fanden wir einige ältere Werke von Bernhard Hennen. Diese nahmen wir natürlich, neben dem neusten Buch von ihm („Drachenelfen – Himmel in Flammen“), mit zur Buchmesse, wo er sie dann signierte.

Danach gingen wir weiter, um schließlich wieder mal bei der Rotunde vorbeizusehen. Dort trafen wir auf Iny und Elmar Lorentz (“Der rote Himmel”). Wir wechselten einige Worte, bei denen ich nicht versäumte, sie wegen eines Interviews für Kriminetz.de zu fragen. Wie es der Zufall wollte, hatten sie gerade Zeit und Muse. Also verschob ich schnell meinen anderen Termin und schon waren wir auf dem Weg zum Restaurant Handelshof, um dort in Ruhe, bei einem Mittagessen, das Interview machen zu können.

Direkt im Anschluss ging es dann zum eigentlichen Termin. Hier traf ich wieder auf Evelyn Barenbrügge (“Lobola – Preis der Liebe”), die mir ebenfalls ein wenig Zeit für ein Interview opferte. Das Interview war sehr angenehm, lustig und informativ.

Mein Mann stolperte derweil über Christoph Hardebusch, Markus Heitz und Don Winslow.

Da meine Kleine gerade schlief, konnte das Interview in ruhiger Atmosphäre stattfinden. Im Anschluss ging es dann zum Stand von Amazon Kindle Direct Publishing. Dort wollte ich einige Selfpublisher Autoren treffen. Allen voran Ellin Carsta, deren beiden Bücher („Die heimliche Heilerin“ und „Die unbeugsame Händlerstochter“) mir sehr gefallen haben und ich signiert haben wollte.

Wie sehr geriet ich ins Staunen, als ich Petra Mattfeldt auf der Bühne sitzen sah. Es zeigte mir, dass man sich vielleicht doch ab und zu mal ein Autorenbild ansehen sollte. Ich war so verblüfft, dass Petra Mattfeldt sich so darüber amüsierte, dass sie von der Bühne zu mir kam und mich begrüßte. Sie widmete sich dann ihrer Lesung und ich begrüßte kurz Elisabeth Büchle, die auch bei Amazon unter Noa C. Walker ein Buch („Du, ich und die Farben des Lebens“) veröffentlicht hatte, und Ursi Breidenbach (“Das Bildnis der Fortuna”).

Auch Emma Wagner (“Regie führt nur die Liebe”) lief mir über den Weg und noch viele andere Selfpublisher-Autoren, die sich am Amazonstand sammelten. Mit einigen konnte ich mich kurz unterhalten, bei anderen musste ich aus zeitlichen Gründen leider passen. Es war aber eine sehr schöne und lebendige Veranstaltung, die ich dann auf Grund der Uhrzeit frühzeitig verlassen musste. Die Kinder waren kaputt und hatten Hunger, das ging natürlich vor und so fuhren wir wieder ins Hotel, angefüllt von Erlebnissen, Eindrücken und jeder Menge Spaß.

Am nächsten Tag sollte es dann für die Kinder und meinen Mann in den Leipziger Zoo gehen, während ich mich alleine, bewaffnet mit meinem Trolley ins Getümmel stürzen wollte.

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