Schier, Petra: Körbchen mit Meerblick

Körbchen mit Meerblick
Petra Schier
Belletristik
MIRA Taschenbuch
10. Juli 2016
Taschenbuch
336

Melanie hat ihr Leben im Griff. Sie hat einen tollen Job, der sie ausfüllt, eine Wohnung in Köln und Abstand zu ernsten Beziehungen, die sie nur verletzen könnten.

Doch diese vermeintliche Idylle wird eines Tages durch einen einzigen Brief schwer erschüttert. Ihre Großtante Sybille ist gestorben und sie hat geerbt. Allerdings befindet sich ihr Erbe in Lichterhaven an der Nordsee – ein Haus und ein Laden. Doch die Erbschaft ist an Bedingungen geknüpft.

Akkurat, wie Melanie nun einmal ist, nimmt sie sich ein paar Tage Urlaub, um in Ruhe entscheiden zu können, ob sie das Erbe annehmen soll oder nicht. Denn zum Erbe gehören nicht nur ein Haus an der Nordsee und der Laden, auch die schokobraune Labradorhündin Schoki gehört dazu.

Doch wie soll Melanie sich entscheiden? Was soll sie, die sie fast den ganzen Tag arbeitet, mit einer jungen Hundedame? Und soll sie der Liebe wirklich noch eine Chance geben? Immerhin sieht der Nachlassverwalter nicht gerade so schlecht aus…

Von Petra Schier habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, bei denen Hunde eine gewisse Rolle spielen und dabei auch gerne mal „zu Wort“ kommen. Meistens waren das Bücher zur Weihnachtszeit. In diesem Buch jedoch entführte mich die Autorin an die Nordsee. Sonne, Meer, Strand und ein süßer kleiner Hund, war möchte man da mehr?

Petra Schier hat es bei mir mal wieder geschafft, dass ich mich mit einem Buch entspannt zurücklehnen konnte und Urlaubsfeeling aufkam. Bald schon war ich in Lichterhaven, schaute Melanie über die Schulter, wollte sie ab und zu mal in den Hintern treten, schloss Freundschaft mit den Nachbarn und Einwohnern von Lichterhaven und fühlte mich pudelwohl.

Auch wenn dem passionierten Leser schnell klar ist, wohin sich die Geschichte entwickeln wird, ist doch der Weg dahin das interessante. Daneben schaut man sich gerne um, sieht sich die Deiche und die Nordsee an und bekommt Appetit gemacht auf ganz spezielle Kekse, die Großtante Sybille immer gezaubert hat. Glücklicherweise verrät uns die Autorin das Rezept für diese Kekse im Anhang, wie auch die Zubereitung der Zitronenlimonade, so dass einem weiteren Genuss, dieses Mal kalorienreicher, nichts mehr im Wege steht.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Entspannend, mitreißend und dabei mit dem schönsten Sommerfeeling ausgestattet, wartet man schließlich ungeduldig, ob die Autorin einen wieder an die Nordsee entführen wird. Ich wäre auf jeden Fall wieder dabei und knabbere so lange mal an den Wattwurmkeksen.

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