Bartel, Dorrit : Das Mädchen aus der Apotheke

Das Mädchen aus der Apotheke
Dorrit Bartel
Kurzroman
booksnacks.de
4. November 2016
Ebook
20

Lissabon, 1908: Ein kränklicher Engländer begibt sich auf Anraten eines Bediensteten und Freundes nach Lissabon, um sich dort etwas zu erholen. Nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern und seiner geliebten Schwester, hat ihn eine Melancholie ergriffen, die ihn nicht mehr loslassen will.

In Lissabon erhofft er sich Linderung, doch dann lernt er das Mädchen in der Apotheke kennen. Wer ist sie und wieso sieht sie seiner geliebten Schwester ähnlich? Heimlich fängt er an, das Mädchen zu beobachten…

Booksnacks sind kleine Kurzgeschichten, die man schnell mal zwischendurch, auf dem Weg zu Arbeit oder beim Arzt lesen kann. Diese Geschichte hier ist gerade mal 20 Seiten lang und gehört zu den kürzen Geschichten.

Die Autorin wirft den Leser direkt in eine Situation hinein. Es ist düster, melancholisch und erst nach und nach erfährt man, was in der Vergangenheit alles geschehen ist, damit es zu dieser Stimmungslage kam. Man rätselt, was könnte mit der Schwester geschehen sein? Wieso sieht das Mädchen ihr so verblüffend ähnlich?

Man lernt den Engländer kennen und versteht nach und nach, in welcher Gemütslage er sich warum befindet. Dank des Schreibstils der Autorin, spürt man diese Stimmung regelrecht und kann sie ihm nachempfinden.

Das Ende bleibt offen, so dass man etwas ratlos zurückbleibt. Es bleibt der eigenen Fantasie überlassen, wie es nun weiter gehen könnte.

Fazit:
Die Idee mit den Booksnacks gefällt mir ausgesprochen gut, leider zählte diese Geschichte nun zu einer, die mir weniger gefallen hat, was zum einen an der Stimmung, aber auch an dem unvollendeten Ende gelegen hat.

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