Schier, Petra: Kleines Hundeherz sucht großes Glück

Kleines Hundeherz sucht großes Glück
Petra Schier
Weihnachtsroman
MIRA Taschenbuch
9. November 2015
Hardcover
304

Weihnachten naht und Santa hat ein großes Problem. Vor etwa 27 Jahren hat er einen Wunschzettel von einem kleinen verzweifelten Jungen bekommen. Diesen hat er bis heute nicht erfüllt und sich seither irgendwie davor … gedrückt. Doch nun will er tätig werden und dafür braucht er die Hilfe eines kleinen, weißen, flauschigen Hundewelpen namens Amor.

Auf der Erde ist Lidia Rosenbaum noch als Einzige der Rosenbaumkinder nicht liiert und vergräbt sich mehr in der Arbeit, statt irgendwo auf Männersuche zu gehen. Als in der Sozialisation die Köchin ausfällt, meldet sich Lidia aushilfsweise als Ersatz. Aber nicht genug mit ihrem Einsatz am Herd, der sogleich alle begeistert und in kulinarische Höhen entführt, auch der verschlossene Sozialarbeiter Noah hat es ihr angetan. Aber können Vanillekipferl seine harte Schale durchbrechen, oder bedarf es dafür dann doch eher die Schlagkraft eines kleinen flauschigen Hundes?

Das Buch gehört zu den Weihnachtsbüchern, in denen die Familie Rosenbaum immer wieder mit Santa Claus zu tun hat, wenn auch indirekt. Nun ist also der jüngste Spross der Familie dran. Und wieder nutzt Santa die Hilfe eines kleinen Hundes, auch wenn der Kleine in dieser Geschichte reichlich kurz kommt. Mehr im Vordergrund stehen zum einen Lidia, zum anderen Noah. Nach und nach lernt man als Leser die beiden Protagonisten kennen und verstehen.

Da die Perspektive immer wieder wechselt, kann man auch an den Gedanken und Beweggründen der einzelnen teilhaben und so ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen.

Der Roman ist in 25 Kapitel unterteilt, so dass sich das Buch auch wunderbar als Adventskalender (inkl. dem ersten Weihnachtsfeiertag) eignet. Das klappte bei mir jedoch nicht. Kaum hatte ich angefangen zu lesen, die erste Szene war natürlich wieder Santa gewidmet, musste ich auch gleich weiterlesen. Manchmal wunderte ich mich, oft lachte oder grinste ich beim Lesen, aber auf jeden Fall habe ich mich wohlgefühlt, alte Freunde wiedergetroffen und mich bestens unterhalten.

Einige Szenen sind zwar vorhersehbar, aber das störte mich weniger, denn so konnte ich mich gut beim Lesen entspannen. Erwähnen möchte ich noch das zauberhafte Cover, das wohl den kleinen Amor zeigen soll. Nicht nur sieht der Hundewelpe niedlich aus, auch ist der Titel in silbriger Glitzerschrift geschrieben.

Wer am Ende des Buches noch nicht genug von der Geschichte hat, findet am Ende des Buches noch zwei Rezepte, die man nachbacken kann.

Fazit:
Ein schöner, leichter und vor allem unterhaltsamer Roman, bei dem ich alte Freunde wiedergetroffen habe und der mich wunderbar weihnachtlich eingestimmt hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.