Böhm, Michael: Quo vadis, Herr Petermann?

Quo vadis, Herr Petermann?
Petermann-Trilogie, Band 3
Michael Böhm
Krimi
Bookspot Verlag
23. Juni 2016
Hardcover
192

Leo Petermann genießt sein Leben in seinem Haus am See. Zusammen mit seiner Geliebten Magdalena glaubt er, endlich das gefunden zu haben, was er seit langem gesucht hat – Ruhe.

Doch dann beobachtet Petermann einen Mann, der in seinem See von seinem Badesteg aus schwimmt. Das kann er nicht hinnehmen, immerhin wird er durch den Mann in seiner Ruhe gestört.

Kurzerhand löst der einstige IT-Magnat das Problem. Aber damit nicht genug. Auf der Premiere seines neusten Buches trifft Petermann auf den Journalisten Lancelot Herkommer. Ein unangenehmer Mensch, der noch störender wird, als er versucht, Petermann zu erpressen. Petermann muss handeln.

Auch dieses Buch ist Petermann wieder der Ich-Erzähler. Es ist ein sehr ruhiger Roman, der dafür in einer wunderschönen Sprache mit vielen Bildern geschrieben ist. Poetisch und mit vielen Umgebungsbeschreibungen findet man auch beim Lesen Ruhe. Dadurch wird die Ruhe, nach der sich Petermann so sehr sehnt, auch dem Leser deutlich. Jede Störung dieser Ruhe kann Petermann nicht dulden und sucht dafür eine Lösung.

Dabei ist es vor allem die Denkweise von Petermann, die mich an dem Buch – neben der schönen Sprache, dem Satzbau und den ganzen sprachlich erzeugten Bildern – fasziniert hat. Er denkt einfach anders, als andere, aber dennoch logisch und nachvollziehbar.

Trotzdem finde ich, dass der dritte Teil, der auch den Abschluss der Trilogie bildet, etwas schwächer ist als der erste Band.

Fazit:
Leider endet die Reihe mit Herrn Petermann nach diesem Band, denn sonst könnte ich mich auf eine Fortsetzung freuen und sehen, ob Petermann dann endlich seinem unbedingten Wunsch nach Ruhe endlich ein Stück näher gekommen wäre.

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