Mattfeldt, Petra: Multiversum: Die Rückkehr

Multiversum: Die Rückkehr
Multiversum 2
Petra Mattfeldt
All-Age-Roman
Bookspot Verlag
19. Dezember 2016
Broschiert
192

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

 

Fünf Jahre sind vergangen, seit Tom Stafford seine Eltern in einer geheimnisvollen Parallelwelt wiedergefunden und nach Hause gebracht hat. Seit dem Tag, da er die Schule abgeschlossen hat, trainiert er hart, um ein Agent des MI6 zu werden, das ihn damals aus der Parallelwelt gerettet hat.

Nun ist es endlich so weit, Tom wird aufgenommen und Teil des MI6. Aber damit nicht genug, denn Tom kann sich kaum über seine Aufnahme freuen, geschweige denn seinen Eltern davon berichten, denn schon muss er zu seinem ersten offiziellen Einsatz. Wieder geht es ins 13. Jahrhundert nach Old Sarum. Ihr Auftrag: Der Inhalt der berühmten Magna Carta soll ein wenig modifiziert werden. Während Tom und das Team noch überlegen, wie sie Tom zu den Verhandlungen einschleusen können, müssen sie feststellen, dass sie nicht alleine nach Old Sarum gekommen sind. Wer sind die Gegenspieler und was haben sie geplant? Schnell muss Tom erkennen, dass es dieses Mal noch gefährlicher ist als bei seinem letzten Besuch in Old Sarum, denn dieses Mal geht es um Leben und Tod…

Der Geschichte vorangestellt ist ein kurzer Prolog, der mehr eine Inhaltsangabe des ersten Bandes „Multiversum: Der Aufbruch“ darstellt. In diesem wird kurz und knackig die Geschichte aus dem ersten Buch zusammengefasst, was den Lesern, die diese Geschichte schon gelesen haben, eine gute Erinnerungshilfe ist, den anderen den Einstieg in das neue Abenteuer etwas erleichtern soll. Dennoch bin ich der Meinung, dass man den ersten Band gelesen haben sollte, um wirklich alle Zusammenhänge und zwischenmenschliche Beziehungen nachvollziehen und verstehen zu können.

Das Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren geschrieben, was man zwar ein wenig an der Sprache merkt, aber nicht unbedingt störend ist. So findet man schnell Zugang zum neuen Abenteuer von Tom Staffort. Petra Mattfeldts große Stärke ist eindeutig die Schaffung von plastischen Figuren. Durch die bildhafte Sprache wird man regelrecht Teil der Geschichte und begleitet Tom durch Old Sarum, reitet und kämpft an seiner Seite, leidet, liebt und wundert sich gemeinsam mit ihm.

Facettenreich, spannend und rasant wird der Leser in eine Parallelwelt zu der uns bekannten entführt und man stellt sich als Leser zwangsläufig immer wieder die Frage: Was wäre, wenn das alles wirklich wahr wäre? Gibt es eine Parallelwelt, von der wir „noch“ nichts wissen? Wie sähe es dort aus? Wäre ein Übergang möglich? Ratsam?

Fazit:
Auch wenn man auf all diese Fragen keine eindeutige Antwort findet in dem Buch, so zeigt Petra Mattfeldt den Lesern doch auf, wie es gehen und sein könnte, regt die eigene Fantasie an und gibt dem Leser die Möglichkeit, ihr eigenes, ganz persönliches Multiversum ein wenig näher kennenzulernen.

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