Henneberg, Marion: Schwert und Lilie

Schwert und Linie
Marion Henneberg
Historisch
Ullstein Taschenbuch
11. Juli 2014
Taschenbuch
464

 

Lukardis lebt mit ihren Eltern auf der heimatlichen Burg Wartenberg nahe Fulda als der Abt von Fulda diese 1265 angreift und einnimmt. Ihre Eltern und sie kommen mit dem Leben davon, doch die Burg wird geschliffen.

Obwohl der Vater von Lukardis einen derartigen Rückschlag hinnehmen muss, bleibt ihre Verlobung zu Hermann von Ebersberg erhalten und Lukardis ehelicht ihn.

Diese Pflichtehe bekommt ihr nicht sehr gut, denn ihr Mann ist weder liebevoll noch hegt er großes Vertrauen in Lukardis, so dass er sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlägt.

Erst durch ihre Bekanntschaft mit Raban von Elfershausen schöpft Lukardis wieder neuen Mut, doch die Ränkespiele rund um Lukardis gehen weiter.

Wie auch die anderen Bücher von Marion Henneberg habe ich mich schnell mitten im Geschehen befunden. Die Protagonistin Lukardis wird sehr plastisch beschrieben, bald schon leidet und fiebert man mit ihr mit.

Auch wenn Teile der Geschichte fiktiv sind, so gibt es doch viele historisch belegbare Punkte, allen voran die Schauplätze die die Autorin wunderbar recherchiert hat und die sie vor den Augen der Leser bildlich erscheinen lässt.

Lukardis wirkt sehr authentisch, gerade durch ihren Gemahl muss sie viel Leid erfahren, welches auch der Leser deutlich spürt. Für mich waren die Handlungsweisen von Lukardis durchaus nachvollziehbar, auch wenn ich in unserer heutigen Zeit so nicht mehr reagieren würde.

Im Anhang gibt die Autorin noch einen kleinen Überblick zu den historischen Ereignissen, die in diesem Roman vorkamen.

Fazit:
Wieder eine sehr spannende und emotionale Geschichte von Marion Henneberg, die teilweise auf historischen Ereignissen beruht und dem Leser interessante, lehrreiche und unterhaltsame Lesestunden beschert.

 

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