Zadoff, Allen: Bay Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.

Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.
Band 1
Allen Zadoff
Jugendbuch
bloomoon
3. September 2013
Hardcover
336

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

 

 

Mit 12 Jahren wurde er zum Soldaten ausgebildet. Zwei Jahre dauerte seine Ausbildung, dann war er bereit für seine Missionen – tödliche Missionen. Mit 16 Jahren zählt er zu den besten seines Fachs. Niemand kennt keinen wahren Namen, ständig wechselt er Identität, Ort und Auftrag.

Doch eine Mission ändert alles. Er, der nie Fehler macht – machen darf, hat einen gemacht. Die Zielperson kommt ihm nahe. Zu nahe. Aber er wird den Auftrag zu Ende bringen, weil er einer der Besten ist und nie einen Fehler macht. Oder ist es dieses Mal etwa anders?

Boy Nobody sieht aus wie ein ganz normaler Junge, etwas gut durchtrainiert, aber das kann auch von seiner Sportbegeisterung kommen. Aber er ist kein normaler Junge. Er ist ein Auftragskiller. Er tötet schnell und unauffällig.

Sein nächster Auftrag führt ihn nach New York an die High School. Dort soll er die Tochter des Bürgermeisters beobachten und über sie an ihren Vater herankommen – sein nächstes Zielobjekt. Normalerweise hat er für einen Auftrag rund 3 Monate Zeit, dieses Mal jedoch sind es nur 5 Tage. Die Zeit drängt und Boy Nobody muss sich sputen. Er macht normalerweise keine Fehler, aber dieses Mal fängt er an, seinen Auftrag zu hinterfragen. Und sein Zögern, ist der größte Fehler, den er machen kann…

Das Buch lockte mich schon vom Einband her und auch die Geschichte klang interessant. Der Schreibstil des Autors ist außergewöhnlich. Kurze, prägnante Sätze, keine langen Verschachtlungen, sondern klar strukturiert und einfach konstruiert. Ein Stil, der sich schnell und flüssig lesen lässt und bei dem man nur schwer unterbrechen mag. Die kurzen Sätze tragen auch dazu bei, dass man beim Lesen nicht so rasch ermüdet. Was auch von Druckbild unterstützt wird. Kurze Kapitel tragen das ihre zum schnellen Lesefluss bei.

Der Protagonist wird dem Leser nach und nach vertraut. Seine Gedanken sind klar strukturiert, bis er anfängt zu Zweifeln. Für den Leser ist die Unsicherheit von Boy Nobody deutlich spürbar und auch er fängt unbewusst an zu grübeln. Was ist richtig und was ist falsch?

Der offene Schluss machte mir Lust auf einen zweiten Teil, vor allem, da doch noch die eine oder andere Frage nicht abschließend geklärt war. In sich ist der Auftrag aber abgeschlossen.

Fazit:
Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe, die fesselt, zum Mit- und Nachdenken anregt und der Lust auf mehr macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.