Corbin, Julia: Die Bestimmung des Todes

Die Bestimmung des Todes
Julia Corbin
Thriller
Diana Verlag
9. Mai 2017
Taschenbuch
416

 

Auf der Reißinsel bei Mannheim werden zwei Frauenleichen gefunden. Alexis und Oliver sollen den Fall übernehmen, jedoch brauchen sie die Unterstützung von Karen, die sich als Biologin auf die Bestimmung von Insekten spezialisiert hat, und anhand derer genauere Angaben zu Tatort und –zeit machen kann.

Schnell wird Alexis klar, dass sie es hier mit einem Serienkiller zu tun haben. Aber was ist seine Motivation? Was treibt ihn dazu, Frauen zu ermorden? Alexis läuft die Zeit davon, vor allem, nachdem sie erkennt, dass die Taten irgendwie mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben könnten.

Der Thriller beginnt schon recht heftig mit dem Auffinden der beiden Frauen und deren Untersuchung. Die Autorin hat hier gründlich recherchiert und gibt dieses Wissen auch an den Leser weiter. So wurde mir zwar auf der einen Seite recht mulmig zu mute, fand aber auf der anderen Seite die ganzen Informationen rund um die Bestimmung von Zeit, Ort und Art des Todes doch interessant.

Die ganze Geschichte ist dicht gepackt, die Perspektive wechselt immer wieder mal zwischen heute und dem Geschehen in London von vor über 20 Jahren hin und her. Häppchenweise bekommt der Leser weitere Informationen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und plastisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten, bei keinem läuft es rund.

Da die Geschichte im Rhein-Neckar-Raum, vor allem zwischen Heidelberg und Mannheim spielt, gab es für mich auch ein wenig Lokalkolorit.

Fazit:

Eine mitreißende und vor allem auch aufwühlende Geschichte, spannend, dicht gepackt mit vielen Informationen und einem überraschenden, aber dennoch logischem Ende.

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