Siemens EQ.6 plus s300 TE653501DE Kaffeevollautomat

Siemens EQ.6 plus s300 TE653501DE Kaffeevollautomat

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Der Siemens Kaffeevollautomat wird in einem stabilen Karton mit Griffmulden geliefert. Das Auspacken und aufstellen geht leicht von der Hand und der erste Eindruck ist überaus positiv.

Verarbeitung, Aufmachung und Menü können begeistern. Weniger die Menüführung. Denn hier ergibt sich ein Problem, wenn man im Menü nach unten blättern möchte, ist immer der eigene Finger im Weg und man kann das Display, was man eigentlich gut ablesen kann, hier nicht mehr sehen (vgl. Video).

 

Grundsätzlich ist das Menü sehr übersichtlich und leicht verständlich, sofern man es sieht.

Zuerst muss der Filter in den herausnehmbaren Wasserbehälter installiert werden. Das ist etwas kniffelig, wenn man aber weiß, wie es geht und etwas Übung hat, ist es recht einfach.

Die Maschine ist schnell betriebsbereit, so dass man sich schnell den ersten Kaffee zubereiten kann. Man kann dabei sowohl Bohnen als auch Pulverkaffee verwenden. Im Vergleich zu einem Jura Kaffeevollautomaten ist die Siemens deutlich leiser. Das betrifft nicht nur das Mahlen des Kaffees, auch die Zubereitung auch das Milchaufschäumen.

Die Milcheinheit ist sehr leicht sauber zu machen und es empfiehlt sich, nach jedem Benutzen der Milcheinheit, diese auch sauber zu machen, damit keine Reste hängen bleiben. Einfach alles abspülen genügt. Im Abtropfbehälter gibt es ein kleines Loch um den Schlauch dort hinein zu stecken. Sehr praktikabel gelöst. Bei meinen Juramaschinen hat dieser immer irgendwo herum gebaumelt. So sieht es aufgeräumter und ordentlicher aus.

Der Abfallbehälter ist selbst nach zehn zubereiteten Kaffees noch nicht voll und damit um einiges größer als bei der Jura.

Gefreut habe ich mich vor allem auf den Espresso. Dieser schmeckte mir bei meiner alten Jura nicht wirklich, so dass ich gespannt war, ob die Siemens mir wieder einen ordentlichen Espresso zubereiten würde. Ich bin begeistert, denn der Espresso schmeckt deutlich besser und ist vor allem viel heißer (~ 50°C) als bei der Jura. Auch der Milchschaum bei einem Latte Macchiato weiß zu überzeugen (siehe Bild).

Die Bedienungsanleitung ist recht einfach und leicht verständlich, vom Aufbau wie auch vom Text. Die Maschine kann intuitiv in Betrieb genommen werden, lediglich bei der Reinigung und dem Einsetzen des Filters habe ich die Anleitung mal zur Hand genommen.

Die wichtigen Bauteile wie Tropfschale, Kaffeesatzbehälter Ober- und Unterteil des Milchsystems sind für die Spülmaschine geeignet.

Wassertank ist herausnehmbar. Leider ist er, wie bei allen anderen Maschinen, wegen dem Design sehr schmal und man kommt nicht mit der Hand hinein um ihn sauber zu machen. Hier muss man andere Hilfsmittel benutzen.

Die Temperatur lässt sich in drei Stufen einstellen. Ich habe sie auf extra heiß eingestellt und der Kaffee kommt über 50° aus der Maschine.

Der Mahlgrad lässt sich in fünf Stufen einstellen. Ich habe ihn allerdings noch nicht verstellen müssen. Die Kaffeestärke lässt sich in sieben Stufen einstellen. Hier sollte also jeden Mann oder Frau was dabei sein.

Ich würde mir einen etwas breiteren und größeren Wassertank wünschen. Grundsätzlich ist er von der Menge ausreichend, aber in der Form ist er schwer zu reinigen.

Fazit:

Sieht man von den Problemen bei der Menüauswahl ab, bin ich sehr zufrieden mit dem Kaffeevollautomaten und freue mich, dass ich endlich wieder einen ordentlichen Espresso daheim trinken kann.

 

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