Gellauer, Karoline: Die Reservefrau

Die Reservefrau
Karoline Gellauer
Liebesroman
Independently published
30. Oktober 2017
Taschenbuch
91

 

Pünktlich zum Schulanfang bekommt die Klasse 10a einen neuen Biologielehrer. Bärbel schwärmt heimlich für den sieben Jahre älteren Bernd. Hofft, dass er sie wahrnimmt, bemerkt. Und dann ist es eines Tages soweit. Bärbel und Bernd werden ein Paar, bekommen Rückendeckung durch Bärbels Freundin Jutta. Eine ganze Weile geht es gut, doch dann kommt es zu einem Zwischenfall auf der Abschlussfahrt. 40 Jahre später treffen sie sich wieder …

Das Buch ist mit seinen 91 Seiten recht fix gelesen. Die Geschichte beginnt recht interessant mit einem Prolog, der als solcher zwar zunächst nicht zu erkennen ist, aber sich dann herauskristallisiert. Der Ablauf der Geschichte ist gut, wirkt aber vom Text her immer etwas gehetzt. Das Potenzial ist erkennbar, doch wirkte die Geschichte auf mich nicht ganz ausgearbeitet. Die Sätze prasseln manchmal etwas arg distanziert auf den Leser ein und auch die Protagonisten blieben mir etwas kühl und blass.

Ich wäre gerne tiefer in die Geschichte eingetaucht, hätte Bärbel, Jutta und auch Bernd besser kennengelernt. So hetzte ich durch die ganzen Ereignisse, ohne recht anzukommen, warm zu werden, Teil davon zu werden. Leider schlichen sich auch immer wieder mal kleinere Fehler ein, die den Lesefluss zusätzlich hemmten, da ich verwirrt noch mal nachschlagen, nachlesen musste.

Fazit:

Eine im Kern gute Geschichte, die, etwas weiter ausgearbeitet gewiss zu fesseln und unterhalten weiß.

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