Trenti, Nicolas: Pocket Escape Book: Das Mega Game

Pocket Escape Book: Das Mega Game
Pocket Escape Book
Nicolas Trenti
Escape Books
Ullmann Medien
9. März 2020
Taschenbuch
128

Tom ist weg! Spurlos verschwunden und das bereits seit 24 Stunden. Doch wo könnte er stecken? Hat das etwas mit der Spielekonsole zu tun, die in seinem Zimmer steht und immer noch an ist? Als Leser muss man sich auf die Suche nach Tom machen und dabei einige knifflige Rätsel lösen. Das Problem dabei: Man hat nur 60 Minuten dafür Zeit!

Escape Rooms gibt es mittlerweile viele und von verschiedener Art. Genau so oft erscheinen Bücher zu dieser Thematik, die die Leser durch die Seiten zur Lösung führen. Mir persönlich sind diese lieber, da ich sie immer dann machen kann, wenn ich etwas Zeit habe und sei es abends nach der Arbeit.

Dieses Buch ist recht handlich im Postkartenformat. Es beinhaltet die Option, dass man es zusammen mit einem Smartphone spielen kann, was die Sache durchaus erleichtert. Zum einen hat man einen eingebauten Timer am Start, zum anderen entfällt größtenteils das Blättern nach den Bedeutungen der Codes. Es gibt vier Räume, die teilweise an literarische Meisterwerke erinnern.

Start ist in Toms Zimmer, Raum 2 ist „Die Insel der Abenteuer“, Raum 3 „Draculas Schloss“ und der letzte Raum nennt sich „Die Schlacht der Droiden“.  Das Buch ist sehr ansprechend und durchweg farbig gestaltet. Es ist ein Arbeitsbuch, so dass man reinschreiben und -malen soll, um auf die Lösung zu kommen. Nimmt man allerdings ein Blatt zur Hand, kann das Buch noch von einem weiteren Spieler genutzt werden. Für einen selbst ist es dann uninteressant, da man schon die Lösung bzw. den -weg kennt.

Ich finde es sehr gut gemacht. Es ist klein und handlich, liegt gut in der Hand und durch die Verwendung des Smartphones erspart man sich nicht nur das lästige Blättern und Suchen, sondern hat zudem noch einen Timer. Die vorgegebene Stunde ist ausreichend, die Rätsel überschaubar und doch knifflig.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vor allen die Kombination aus Smartphone und Buch macht es reizvoll. Immerhin geht es ja um Cyperterroristen und virtuelle Realität. Da sollte man als Freund eines Vermissten nicht unbedingt rein analog unterwegs sein.

 

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