Ravensburger Würfelspiel Big Money

Ravensburger Würfelspiel Big Money, Abwechslungsreiches Spiel für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

 

Big money

Inhalt:

  • 1 x Spielplan
  • 1 x Würfelbecher
  • 6 x Würfel (davon 1 Sonderwürfel)
  • 47 x Spielkarten
  • 120 x Geldscheine (in 1, 5, und 10 Zillionen unterteilt)
  • 1 Spielanleitung

Zusammenbau/Aufbau:

Zusammengebaut muss bei diesem Spiel nichts. Der Aufbau ist recht einfach. Jeder Mitspieler bekommt eine Start-up Aktie, 5 Personen können insgesamt mitspielen. Der Spielplan wird mittig auf den Tisch gelegt.  Vier Aktien kommen auf die unteren Felder, der Rest als Nachziehstapel auf das linke obere Feld. Die Börsen News Karten auf das rechte obere Feld. Die Würfel gehen an den jüngsten Spieler und schon kann es los gehen.

Spielprinzip:

Das Spielprinzip ist recht einfach und schnell verstanden. Jeder hat eine Start-up Aktie vor sich liegen, die einer bestimmten Kategorie (5 verschiedene) zugeordnet ist. Der Spezialwürfel entscheidet, welche Kategorie Geld von der Bank erhält. Die anderen Würfel werden wie beim Kniffel behandelt. Hier entscheidet sich, was nach max. 3 Würfen (man kann auch früher aufhören zu würfeln) auf dem Tisch liegt. Die Tabelle auf dem Spielplan zeigt an, welchen Betrag man dafür erhält (z.B. Full House = 15 Zillionen). Von dem Geld kann man eine der vier ausliegenden Aktien oder Aktienurkunden kaufen. Je mehr Aktien man von einer Art hat, desto höher fällt dann auch der zusätzliche Bonus aus. Kann aber auch nach hinten losgehen, sollten die Börsen News verkünden, dass man alle Aktien einer Branche verliert und man so ggf. wieder bei Null anfangen muss. Aktienurkunden können nur einmalig eingesetzt werden und landen dann auf dem Ablagestapel.

Spielende:

Ziel ist es, das meiste Geld anzuhäufen. Sobald die Bank leer ist, ist das Spiel vorbei und es wird gezählt. Allerdings zählt hier nur das Geld und nicht etwa die erworbenen Aktien.

Ist das Spiel für 8jährige geeignet?

Ja, auf jeden Fall.

Big moneyWas uns aufgefallen ist/Kritik/Lob:

Wir haben das Spiel in letzter Zeit häufiger gespielt. Dabei ist uns aufgefallen:

  • Das Spielmaterial ist sehr schön gemacht.
  • Der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen. Der Würfelbecher könnte besser sein. Der schmale Plastikbecher wirkt nicht sehr hochwertig und ist für die ganzen Würfel knapp bemessen.
  • Uns fehlt bei dem Spiel ein gewisser Pepp. Etwas Abwechslung gibt es, wenn man das Börsenschwein würfelt und eine Börsen News Karte gezogen werden muss. Ansonsten ist es recht langweilig und hat einen Touch von Kniffel.

Spielspaß:

Big moneyMeine große Tochter (9) wollte das Spiel unbedingt haben und ich denke mal, für ihre Altersstufe ist es noch etwas spannender als für Erwachsene. Man kauft Aktien, lässt sich vielleicht – je nach Würfellage – Geld ausbezahlen oder bekommt welches, wenn man entsprechend gewürfelt hat. Die Börsen News spielen einem Ende etwas entgegen, Würfelt man das Börsenschwein allerdings nicht, ist das Spiel schnell vorbei und die Bank pleite.

Und Erwachsenen hat hier irgendwas gefehlt. Ein gewisser Pepp, der das Spiel spannender, interessanter macht. Viele Fragen kamen bei uns auf, die nicht geklärt werden konnten. Auch war es uns schleierhaft, warum man, wenn man eine Strafe nicht mit Geld bezahlen kann, nicht noch seine Aktien verkaufen muss, sondern diese behalten darf und die Reststrafe einfach verfällt?

Ebenso wie bei der Auswertung am Ende nur das Geld zählt, nicht aber die erworbenen Aktien. Das hätte das Blatt vielleicht noch mal wenden können und etwas Schwung reingebracht.

 

Fazit:

Es ist ein ganz nettes Spiel, das wohl mehr meiner Tochter Freude bereitet als erwachsenen Spielern. So ganz konnte es uns nicht begeistern, fehlte uns doch etwas Pepp und Spannung.

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