Mayer, Gina: Internat der bösen Tiere – Die Prüfung

Internat der bösen Tiere - Die Prüfung
Band 1
Gina Mayer
Kinderbuch
Ravensburger Verlag GmbH
22. Januar 2020
Gebundene Ausgabe
288

  • Lesealter ‏ : ‎ 10 Jahre und älter

 


Irgendwie hat Christian, der eigentlich Noel heißt, richtig viel Pech. Erst verfolgt ihn eine Eule und dann fällt er auch noch auf zwei Jungen aus seiner Schule rein. Bei seinem Versuch, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, gerät der Chemiesaal der Schule in Brand. Aber seine Pechsträhne will auch danach nicht enden, also kann er doch ebenso gut einer merkwürdigen Aufforderung Folge leisten. Oder?

Ehe er es sich versieht, befindet er sich auf einem Schiff in einem Container mit unbekanntem Ziel. Einzig eine kleine Ratte leistet ihm Gesellschaft. Doch was erwartet ihn? Ist er wirklich auf dem Weg zu einem Internet? Und was haben die ganzen Tiere damit zu tun?

Die Geschichte beginnt so unglaublich, dass mir Noel bereits nach wenigen Seiten schon Leid tat. Alles, aber auch wirklich alles, scheint in seinem Leben gerade schief zu laufen. Nicht nur privat, auch in der Schule geht es steil bergab. Dabei kann Noel noch nicht mal wirklich was dazu. Interessant wird es, als er dann plötzlich auf einem Schiff mit unbekanntem Ziel ist. Nach und nach erfährt er, worin die Reise geht, nicht aber, was ihn erwartet und wieso gerade er diese Reise macht.

Immerhin scheint es zwei Parteien zu geben. Die einen wollen ihn beschützen, während die anderen nicht ganz so nett zu ihm sind. Noel ist liebenswert, dem Alter entsprechend noch etwas naiv und tollpatschig. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich, was mir gut gefallen hat.

Die Geschichte selbst ist spannend und sehr fantastisch. Sie lädt zum miträtseln, aber auch weiterspinnen ein. Neben vielen spannenden Szenen, gibt es auch sehr lustige und unterhaltsame Passagen. Viele Fragen bleiben noch offen, so dass ich mich auf den nächsten Teil freue.

Fazit:
Ein spannender Einstieg in eine fantastische Reihe, großartig und sehr plastisch geschrieben, so dass man sich glatt als Teil der Inselbewohner fühlte.

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