Goldfarb, Tobias: Octavia, Tochter Roms – Gefahr in Germanien

Octavia, Tochter Roms – Gefahr in Germanien
Octavia, Tochter Roms 1
Tobias Goldfarb
Kinderbuch
arsEdition
25. Februar 2022
Gebundene Ausgabe
256

  • Lesealter ‏ : ‎ 10 Jahre und älter

 

Octavia, Tochter Roms – Gefahr in Germanien – Tobias Goldfarb
Herausgeber ‏ : ‎ arsEdition; 1. Edition (25. Februar 2022)
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3845844108
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3845844107
Lesealter ‏ : ‎ 10 Jahre und älter

Kaum ist Octavias Mutter verschwunden, findet sie sich zusammen mit ihrem Vater in einer germanischen Provinz wieder. Völlig überstürzt hat der Vater Rom verlassen und ist in die Legion eingetreten.

Octavia versteht die Welt nicht mehr. Was hat das Verschwinden ihrer Mutter mit dem überstürzten Aufbruch zu tun? Irgendwie fühlt es sich nach Flucht an.

Im Lager selbst wird Octavia nicht glücklich. Sie ist als Mädchen zwischen all den Soldaten und Jungen nur geduldet und muss sich unauffällig verhalten.

Octavia vermisst ihr altes Leben in Rom, doch zumindest scheint sie in dem Germanenjungen Odo einen Freund zu finden. Als Octavia dann aber Opfer einer Intrige wird, weiß sie nicht mehr, wer noch Freund oder schon Feind ist.

Die junge Octavia versucht, in einer männerdominierenden Welt zu bestehen. Die Geschichte beginnt gleich mit ihrem Leben in einem römischen Lager in einer germanischen Provinz. Als Leserin blieb mir ihre Vorgeschichte zunächst verborgen und kommt auch im Laufe des Buches nur ansatzweise zur Sprache.

Einen kleinen Einblick erhält man in das Leben einer Legion, doch hätte ich mir hier etwas mehr Tiefgang gewünscht. Das Buch ist einfach geschrieben, leider recht oberflächlich und birgt wenig spezifisches Wissen zu dem Leben im Lager, selbst wenn man nicht aktiv als Soldat daran teilnimmt.

Octavia ist sehr willensstark und selbstständig. Mit ihrem Vater scheint sie kaum Kontakt zu haben, hängt aber sehr an ihm. Ihren Weg versucht sie immer alleine zu finden, kämpft sich durch und entwickelt sich weiter. An ihrer Seite steht Odo, ein Germanenjunge, der einen Narren an Octavia gefressen hat und sie immer wieder aus Schwierigkeiten rettet oder ihr weiterhilft. Gemeinsam ergeben die beiden ein schönes Paar.

Das Ende ist offen, so dass ich eine Fortsetzung vermute. Octavia hat noch viele Punkte nicht geklärt, so dass ich neugierig bin, wie es weiter gehen wird.

Fazit:

So ganz konnte das Buch mich nicht überzeugen. Ein wenig mehr Tiefe, spezifisches Wissen zum Leben der Römer im Lager, aber das Leben der Germanen ist interessant und ich hätte sehr gerne mehr darüber erfahren. Für einen erwachsenen Leser gut lesbar, für Kinder ab 10 Jahren zu empfehlen.

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