
Als wir kürzlich auf dem Weg zur Wasserkuppe waren, um uns dort die Sommerrodelbahn und einige andere Fahrgeschäfte der Firma Wiegand anzusehen, erreichte mich ein Anruf des Autors und Knoblauchzüchters Detlef Kittelmann.
Ich hatte ihm kurze Zeit davor mitgeteilt gehabt, dass wir bald wieder in seiner Nähe wären und ob er Zeit für ein kurzes Treffen hätte. Nachdem er bei diesem Anruf erfuhr, wo wir waren und wie lange wir zu ihm brauchen würden, lud er uns spontan zu Kaffee & Kuchen ein. Er hätte doch einiges mit mir zu besprechen.

Nach etwas Umplanen der eigentlichen Route, dem Schieben der Anschlusstermine, konnten wir etwa 2 Stunden freischaufeln. Zeit genug, um sich bei einem leckeren Stück selbstgebackenem Kuchen in Ruhe zusammenzusetzen, Fachgespräche zu führen und einige Kostproben aus seinem Garten zu probieren.
Detlef und ich kennen uns jetzt schon seit rund 7 Jahren. Damals auf der Leipziger Buchmesse lernten wir uns durch die Vermittlung von Iny Lorentz kennen. Seither stehen wir immer wieder in einem sporadischen Kontakt.
Der Besuch bei ihm war jetzt mein zweiter, gewiss aber nicht mein letzter, denn es ist immer wieder schön bei ihm und sein Garten ist einfach nur überwältigend. Mit viel Herzblut und Liebe züchtet er dort nicht nur seinen Knoblauch, für den er bekannt ist und über den er auch ein Buch geschrieben hat, auch baut er alte Sorten an Obst und Gemüse an.
Wir waren praktisch zur rechten Zeit dort und konnten einiges probieren, angefangen von Blaubeeren bis hin zu Tomaten in allen Größen, Formen und Farben.
Für mich ist ein Besuch bei ihm zwar immer ein wenig Aufwand, da die Entfernung nicht von der Hand zu weißen ist, jedoch ist es auch ein Besuch in einem kleinen Paradies, wo die Zeit stillzustehen scheint, man die Natur genießen kann und es dabei sehr viel zu entdecken gibt, bei tollen Menschen, die das alles in harter Arbeit schaffen.
Übrigens: Das Buch ist noch direkt beim Autor erhältlich und wer Kontakt zu Detlef Kittelmann aufnehmen möchte, sollte dies am besten telefonisch machen. Bis spät abends ist er telefonisch erreichbar, den Computer meidet er dagegen.






