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Der Herbst legt sich über die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg und ich bin endlich wieder mal unterwegs zu einer Lesung. Lange, viel zu lange, musste ich mich im Verzicht üben.
Dank der COVID-19 Pandemie wurden alle Lesungen und Treffen abgesagt. Manches digital versucht zu machen, aber vieles blieb einfach auf der Strecke. Auch der Kontakt zu den Autoren war schwierig zu halten und bei weitem nicht das Gleiche, wie ein persönliches Treffen, wie ich letztens schon berichtet hatte.
Heute allerdings gibt es wieder eine Lesung bei der Buchhandlung Schmitt + Hahn in der Heidelberger Hauptstraße. Eineinhalb Jahre mussten wir warten. Dafür ist der Neustart umso schöner, wie auch die Mitarbeiterin Frau Wahl mir zustimmt. Der Krimiautor Wolfgang Burger macht den Anfang und stellt dabei seinen frisch erschienenen 18. Fall von Alexander Gerlach – Am Ende des Zorns vor.
Dieses Mal schickt der Autor den Kripochef nicht nur über den Heidelberger Weihnachtsmarkt, sondern auch bis zum Heddesheimer Badesee.
Fertig lesen: „Schön sieht das aus!“ – Lesung mit Wolfgang Burger bei Schmitt + Hahn, Heidelberg

Der Herbst bricht an, die Bäume lassen ihr Laubwerk fallen und schon um 19 Uhr wird es langsam aber sicher immer dunkler. Wenn dann auch noch der Nieselregen anfängt, ahnt man schon, das Jahr neigt sich dem Ende zu und man freut sich auf einen warmen ruhigen Ort und natürlich ein gutes Buch.