Bick, Martina: Liebe auf den zweiten Blick

Liebe auf den zweiten Blick
Eine Sylt-Geschichte
Martina Bick
Belletristik
Rütten & Loening
9. März 2015
Hardcover
158

Annika ist etwas, was sie nie werden wollte: eine alleinerziehende Mutter. Frisch getrennt von ihrem Mann Pascal, tritt sie gemeinsam mit ihrem Sohn Mattis eine Mutter-Kind-Kur auf Sylt an. Schon auf der Hinreise mit dem Zug zur Insel muss Annika feststellen, dass sie nicht alleine ist mit ihrem Schicksal. Doch noch fühlt sie sich nicht bereit, ihre derzeitige Lebenssituation zu akzeptieren.

Als Annika dann auf der Insel auch noch auf Hans trifft und sich in ihn verliebt, weiß sie gar nicht mehr weiter. Kann, nein, darf sie sich neu verlieben? Und wie erklärt sie Hans, dass sie bereits ein Kind hat?

Damit aber nicht genug, auch das Mutter-Kind-Heim hat Probleme und steht kurz vor der Schließung. Nur, was hat Hans damit zu schaffen? Annika wird schnell klar, dass auch Hans nicht mit offenen Karten spielt…

Das Buch ist beim Aufbau – Verlag erschienen und ist in der Printversion ein knapp 160 Seiten starkes gebundenes kleines Buch. Das Buch lässt sich leicht lesen. Bald schon ist man mit Annika vertraut, mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten, so dass man sich selbst einen kleinen Urlaub auf der Insel wünscht.

Die Geschichte ist nicht kompliziert gestrickt, sondern plätschert angenehm ruhig, aber dennoch spannend vor sich hin, so dass man sich dabei wunderbar entspannen kann. Mir hat die Geschichte gut gefallen, die Intrigen, Liebesromanzen und auch die Probleme der ganzen Protagonisten.

Einzig das Ende war mir etwas zu kurz geraten und auch die Lösung zwischen Annika und Pascal nicht wirklich zufriedenstellend, so dass es mir vorkam, als gehöre das Ende nicht zum Rest des Buches. Hier hätte ich mir dann doch ein paar Seiten mehr gewünscht, alleine schon, damit die Lösungen etwas mehr ausgefeilt werden könnten.

Fazit:
Der Roman stellt eine schöne, entspannende Reise nach Sylt dar, bei dem man träumen, raten und einfach nur abtauchen kann. Leider trübt das unrunde Ende den positiven Eindruck ein wenig.

 

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