Interview mit Kaja Petersen

 

Kaja Petersen
Foto: Katharina Drüppel

Liebe Kaja/Katharina,

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und mir zu einem Interview bereitstehst. Dein aktueller Krimi spielt auf Deiner Lieblingsnordseeinsel Spiekeroog. Magst Du kurz erzählen, um was es in „Das Schweigen der Dünen“ geht?

Aber sehr gerne! Es geht um eine Kriminaloberkommissarin aus Franken, Serafine Küster, die nach einem schweren Schicksalsschlag wieder in den Job zurückkehrt – und zwar als Sommerverstärkung der Dienststelle auf der Nordseeinsel Spiekeroog. Doch statt der erhofften Ruhe trifft sie in den Dünen auf ein Skelett einer jungen Frau, die scheinbar niemand vermisst. Und je tiefer Serafine gräbt, desto mehr Geheimnisse treten ans Tageslicht, und Serafine übersieht fast, dass sie selbst mit ihren Ermittlungen ins Visier gerät …

 

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Interview mit Hendrik Lambertus – von Nachwuchsbloggerin Patricia

 

(c) Fany Fazii

Lieber Hendrik,

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und meiner kleinen Nachwuchsbloggerin Patricia einige Fragen beantwortest. Wir haben gemeinsam Deine „Choose-your-own-Adventure“ – Bücher gelesen. Der neuste Band der Zauberakademie Siebenstern ist am 14. März 2024 erschienen.

Patricia hat folgende Fragen an Dich:

 

Wie bist Du auf den Namen „Zauberakademie Siebenstern“ gekommen?

Der Name kam mir spontan in den Sinn, als ich an der ersten Projektskizze geschrieben habe: Die Sieben ist ja eine magische Zahl wie im Märchen, etwa die „sieben Zwerge“ oder die „sieben Raben“, und auch der Sternenhimmel fühlt sich ziemlich magisch an. Also wurde beides zusammen der Name der Zauberakademie. Das spiegelt sich auch darin wider, dass die Schule aus sieben Türmen besteht.

 

Die Namen der Figuren sind teilweise recht schwierig zu lesen, war das beabsichtigt?

 

Ich bastele sehr gerne bunte Fantasie-Namen – und manchmal übertreibe ich es dabei vielleicht auch ein bisschen …

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Interview mit Bettina Pecha

 

Bettina Pecha
Foto: Julia Hirt, Villingen-Schwenningen

Liebe Bettina,

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und mir zu einem Interview bereitstehst. Dein aktueller Roman spielt zur Zeit des Wirtschaftswunders in Stuttgart und Berlin. Magst Du kurz erzählen, um was es in „Die Zeit der Hoffnung“ geht?

„Die Zeit der Hoffnung“ ist ja der zweite Teil meiner Wirtschaftswunder-Saga, der Folgeband von „Die Straße des Glücks“. Er spielt in den Jahren 1957-62. Endlich dürfen Katharina und Moritz sich das Jawort geben. Die Geburt ihres Kindes macht ihr Glück vollkommen, obwohl es für Katharina den Abschied von ihrem geliebten Arbeitsplatz bedeutet. Bald darauf führt das Schicksal die kleine Familie nach Berlin, eine schillernde Metropole, aber gleichzeitig das Herz des Kalten Krieges, eine geteilte Stadt und Spielball politischer Intrigen der Supermächte.

Zwei Frauen werden in dieser Zeit zu Katharinas Freundinnen: Lisa, die sich gegen die gnadenlose Moral der Wirtschaftswunder-Ära behaupten muss und Marion, deren Liebe zu Claus durch die heraufziehenden Schatten des Berliner Mauerbaus bedroht ist. Währenddessen gibt Katharina ihren Traum nach einer beruflichen Zukunft nicht auf – entgegen aller Widerstände. Finden die drei Frauen ihr Glück oder zerbrechen ihre Träume an der harten Realität?

 

„Die Zeit der Hoffnung“ ist der zweite Teil der Wirtschaftswunder-Saga. Muss man den ersten Teil gelesen haben? Fertig lesen: Interview mit Bettina Pecha

Interview mit Wolfgang J. Gerlach

 

Wolfgang J. Gerlach
Foto: Wolfgang J. Gerlach

Lieber Wolfgang,

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und mir zu einem Interview bereitstehst. Dein aktueller Krimi „Monsieur Acheseau und der Schatz im Sorpesee“ ist am 15. März 2024 erschienen. Magst Du kurz erzählen, worum es in dem Krimi geht und wieso er eine „postfaktische Krimi-Parodie“ ist?

Wenn mein Ermittler das erste Abenteuer „Monsieur Acheseau und der Mord im Sauerland-Express“ hinter sich gebracht hat und in Meschede aus dem Zug steigt, beginnt eine Tour de Sauerland der besonderen Art: Vermutungen verdichten sich durch Hinweise, Schlussfolgerungen und Ermittlungen, dass es irgendwo in der Gegend einen Schatz gibt, den es zu finden gilt. Immer einen Tick voraus sind Acheseau allerdings die Tramps um ihren Anführer, wohl einem Oberst. Stationen dieses Roadtrips mit einer Vielzahl an Karl May-Anlehnungen sind u. a. die Einsiedelei auf dem Heidberg und die Naturbühne in El Spe (einer Partnerstadt von El Paso?). „Postfaktisch“ nenne ich meine beiden Bücher, weil sie auch das Genre Krimi auf den Arm nehmen.

Eigentlich bist Du in der Welt des Theaters verwurzelt. Wie kam es zu der Idee, mal kein Theaterstück, sondern einen eigenen Krimi zu schreiben? Fertig lesen: Interview mit Wolfgang J. Gerlach

Interview mit Barbara Imgrund

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Barbara Imgrund Foto: Barbara Imgrund

Liebe Barbara,

zunächst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und mir zu einem Interview bereitstehst. Wir haben uns auf der Frankfurter Buchmesse getroffen und Du hattest Dein neustes Buch „Räuberleiter: Eine Stadt sucht ein Kind“ dabei.  Magst Du kurz erzählen, um was es in dem Krimi geht?

Sehr gern, liebe Carmen. In meinem Krimi verschwindet ein kleiner Junge. Niemand weiß, wer er ist. Niemand weiß, wo er ist. Kriminalhauptkommissarin Floralie Buchta löst eine Öffentlichkeitsfahndung aus, doch sie ahnt, dass sie die Nadel im Heuhaufen sucht, und hat wenig Hoffnung, Robbie rechtzeitig zu finden. Denn der Tag, an dem Räuberleiter spielt, ist ein sehr heißer Sommertag, und es ist nicht sicher, ob Robbie Zugang zu Wasser und Nahrung hat. Da passiert etwas völlig Unerhörtes: Die ganze Stadt, die wie immer wegschauen könnte, tut es diesmal nicht – in Scharen ziehen die Menschen los, den Kleinen zu retten. Nur leider machen sich auch ein paar zwielichtige Gestalten mit kriminellen Absichten auf den Weg zu Robbie, um sich etwas, das ihnen gehört, aus seiner Wohnung zurückzuholen … Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

In welcher Region spielt die Geschichte und wie kam zu der Auswahl des Ortes? Verbindet Dich etwas damit?

Räuberleiter spielt in einer nicht näher bezeichneten Großstadt. Ich habe dieser Stadt bewusst keinen Namen gegeben, damit sich Leser und Leserinnen aus allen Regionen angesprochen fühlen können. Das war mir wichtig, da ich wollte, dass meine Botschaft möglichst breit ankommt. Fertig lesen: Interview mit Barbara Imgrund