Gerling, V.S.: Sieben Gräber

Sieben Gräber
V.S. Gerling
Thriller
Bookspot Verlag
8. März 2016
Broschiert
448

In der Nähe von Braunschweig wird eine Baugrube ausgehoben. Plötzlich entdecken die Arbeiter sieben Leichen von Kindern. Bei einem Mädchen wird ein Peilsender gefunden. Dieser führt die Polizei zu Nicolas Eichborn, einem ehemaligen Beamten des BKA.

Als Eichborn mit der Entdeckung konfrontiert wird, weiß er sofort, um wen es sich bei den Leichen handelt und ihn holt seine Vergangenheit ein. Gemeinsam mit seiner Partnerin Helen Wagner und Patrick Ebel entwirft er einen Plan, wie er den Fall von damals endlich und vor allem endgültig lösen kann. Doch schon bald erkennt Eichborn, dass auch seine Gegner von damals nicht schlafen …

Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Teil von V.S. Gerling mit dem Duo Eichborn/Wagner. Die beiden Ermittler, die sich im ersten Teil schon nahe kamen, sind mittlerweile ein Paar geworden. Daher verwundert es mich wenig, dass die beiden ihren Spaß miteinander haben, woran auch der Leser Teil haben darf. Obwohl die Geschichte wieder ein sehr spannender, fesselnder Thriller ist, dem es nicht an Toten mangelt, kommen auch viele witzige und sarkastische Dialoge im Text vor. Diese heitern zum einen den Text etwas auf und geben dem Leser ein wenig Raum zum Verschnaufen und Schmunzeln.

Man erfährt in dem Buch zunächst sehr viel über Eichborns Vergangenheit. Die Geschichte gliedert sich in 80 Kapitel, wobei jedes Kapitel gerade mal 3-4 Seiten umfasst. Dies steigert den Lesefluss noch zusätzlich zur eigentlichen Spannung, die die Geschichte ohnehin mit sich bringt.

Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, der freut sich über das Wiedersehen mit Eichborn und Wagner, aber auch Neulinge kommen mit dem Buch zurecht, benötigt man die Kenntnisse der ersten Bände nicht zwangsläufig für den Ablauf der Geschichte. Lediglich bei den zwischenmenschlichen Beziehungen ist eine Vorkenntnis hilfreich, weshalb ich auch empfehle, die vorangegangenen Bücher zuerst zu lesen.

Die Geschichte selbst ist in sich abgeschlossen und rund. Aber man spürt deutlich, dass da noch sehr viel Potenzial für weitere Folgebände ist, auf die ich jetzt schon fieberhaft warte.

Fazit:
Gerlings Schreibstil weiß den Leser ans Buch zu fesseln. Es fällt einem schwer, die Protagonisten allein zu lassen und man greift schnell wieder nach dem Buch, um der Geschichte weiter folgen zu können. Die kurzen Kapitel verlocken einen zusätzlich dazu, schnell noch das eine oder andere Kapitel zu lesen.

Reihe:
1. Das Programm
2. Falsche Fährten
3. Sieben Gräber

 

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