Riebe, Brigitte: Feuer und Glas – Der Pakt

Feuer und Glas - Der Pakt
Feuer und Glas 1
Brigitte Riebe
Jugendbuch
Heyne Verlag
21. Mai 2012
Gebundene Ausgabe
384

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren  

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Venedig Anfang des 16. Jahrhunderts. Milla lebt nach dem Verschwinden des Vaters zusammen mit ihrer Mutter bei ihrer Tante. Gemeinsam führen sie eine Taverne in Venedig.

Wie auch ihr Vater und ihre Tante gehört Milla zu den Feuerleuten und daher zu den Feinden der Wasserleute. Dann begegnet Milla dem jungen Gondoliere Luca und dem geheimnisvollen Kater Puntino. Doch Venedig droht unterzugehen, sollte Feuer und Wasser nicht gemeinsam kämpfen wollen. Doch wem kann Milla trauen? Wer ist Freund, wer Feind? Wohin ist ihr Vater verschwunden und was hat es mit der geheimnisvollen gläsernen Gondel auf sich? Diese und weitere Fragen stürmen auf Milla ein und ehe sie es sich versieht, versinkt sie in einem Studel aus Verschwörung, Verrat und Angst.

Bei dem Buch handelt es sich um einen historisch-fanatstischer Jugendroman. Es ist der erste von zwei Bänden, der zwar in sich abgeschlossen ist, jedoch ein offenes Ende aufweist.

Brigitte Riebe entführt die Leser nach Venedig und man merkt dem Buch deutlich an, dass die Autorin diese Stadt liebgewonnen hat. Plastisch lässt sie Venedig vor den Augen des Lesers auferstehen und führt den Leser durch die Stadt und in verborgene Winkel,

Sprachlich fesselt die Geschichte, auch wenn ich zunächst Probleme mit dem Einstieg hatte, so konnte ich nach einigen Seiten nicht mehr von dem Buch lassen.

Die Dialoge sind witzig und scharfsinnig. Die Protagonisten gut herausgearbeitet und auch die 16 jährige Milla kommt mit ihrer leicht naiven Art überzeugend rüber.

Bisweilen weiß der Leser selbst nicht, wem er noch trauen kann und kann sich daher besonders gut in Millas Lage versetzen.

Fazit:

Ein spannender erster Teil, der Lust auf mehr macht. Hoffentlich muss man nicht zu lange auf die Fortsetzung warten.

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