Klein, Sonja: Crime Master 2

Crime Master 2
Kriminalspiel
Sonja Klein
Kriminalspiel
Gmeiner Verlag
31. März 2017

 

Das Spiel besteht aus

  • 25 „Fall“- Karten
  • 25 „Aufklärungskarten“
  • 1 Block mit Ermittlungsakten
  • Spielanleitung

Natürlich war ich als begeisterte Krimileserin neugierig, was sich hinter dieser Idee aus dem Gmeiner Verlag wohl verbergen mag. Fälle selbst lösen? Mit Karten?

Das Spiel eignet sich gemäß Spielanleitung bereits ab 2 Spielern, wobei wir feststellen mussten, viel mehr Spaß und auch Sinn macht es erst ab drei. Denn ein Spieler ist alleine als allwissender Crime Master unterwegs, so dass ein „Brain Storming“ zwischen den Ermittlern wegfällt. Dies ist aber manchmal nötig, gerade dann, wenn man das Spiel zum ersten Mal spielt.

 

Wie geht es los?

Ein Spieler zieht einen „Fall“ aus dem Stapel. Der Fall kann in einer der beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Man erhält eine Art „Akte“, wo

  • Verbrechen
  • Tatort
  • Spurensicherung
  • Zeugen
  • Ermittlungseinheiten

aufgeführt sind. Auf der Rückseite der Karte gibt es noch eine Tatortskizze. Mit dieser Karte arbeiten die Ermittler an dem Fall. Der Block unterstützt sie dabei. Auf ihm wird neben der Fallnummer und dem Titel Hinweise in den Kategorien Täter, Motiv, Hilfsmittel und Tathergang notiert. Eine Spalte auf der rechten Seite bietet Platz für die Punkte.

Anhand der Ermittlungseinheiten kann man ablesen, wie viele Punkte man notieren und finden sollte bei den einzelnen Kategorien. Der Crime Master kontrolliert den Ermittlungsfortschritt und verteilt Punkte. Um die Ermittlungen voranzutreiben, dürfen die Ermittler dem Crime Master Fragen stellen. Diese Fragen dürfen aber nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden. Wer die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Der Crime Master hat zu seiner Unterstützung eine Aufklärungskarte, auf der der Tathergang erläutert wird. Die Lösungen zu den einzelnen Kategorien sind farblich hervorgehoben, so dass der Crime Master diese schnell überprüfen kann und nicht ewig im Fließtext suchen muss.

Wir taten uns zu Beginn schwer, da man sich erst einmal auf das Spiel und die Denkweise einlassen muss. Als wir diese Hürde gemeistert hatten, war schnell klar, erst ab 3 Spielern macht das Spiel richtig Spaß. Alleine hängt man immer wieder fest, findet keinen neuen Ansatz oder neue Fragen. Kann man den „Fall“ aber man an einen „Kollegen“ abgeben, so kommt man deutlich besser voran.

 

Fazit:

Eine tolle Spielidee, die man zwar zu zweit spielen kann, jedoch erst ab 3 Spielern richtig Spaß macht und so zu einer schönen Unterhaltung beim Spieleabend wird.

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